Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Stadtwerke Essen, unsere Produkte und Services oder wichtiges Hintergrundwissen zu unseren Baustellentagebüchern.

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Bieten die Stadtwerke Essen klimafreundlichen Ökostrom an?

Mit unserem Strom schonen Sie ohne Aufpreis die Umwelt: Denn der Strom wird zu 100 Prozent aus Wind- und Wasserkraft gewonnen wird. Er stammt zu 100 Prozent aus Neuanlagen in Skandinavien, die nicht älter als sechs Jahre sind und ist klimaneutral. Das Qualitätslabel HKN NEU100 wurde vom TÜV Rheinland zertifiziert und jährlich auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien überprüft. Unser Strom basiert auf diesem Label. 

Das gilt für alle unsere Stromprodukte wie EssenStrom, EssenHeizstrom und EssenStrom1907.

Was ist eine Baugrunduntersuchung?

Vor Beginn einer Baumaßnahme muss im Rahmen einer Baugrunduntersuchung der vorhandene Boden untersucht und gegebenenfalls begutachtet werden. Der Baugrund setzt sich aus verschiedenen Bodenschichten und Bodenarten zusammen. Die Bodeneigenschaften können regional, je nach geologischer Entstehung, sehr verschieden sein. Bei der Baugrunduntersuchung wird festgestellt, welche Bodenverhältnisse beim Bau angetroffen werden. Daraus leitet sich dann ab, ob der vorhandene Boden wieder verwendet werden kann oder ob er im Zuge der Baumaßnahme ausgetauscht wird. 

Die Art und der Umfang der Baugrunduntersuchung richten sich nach der Schwierigkeit der Baumaßnahme. Es werden Tragfähigkeit, Verdichtungsfähigkeit und die Beschaffenheit des Bodens geprüft. Ein Sachverständiger ermittelt außerdem Informationen über den Wassergehalt, die Wasserdurchlässigkeit sowie die Frostempfindlichkeit des Baugrundes.

Für eine Baugrunduntersuchung gibt es verschiedene Verfahren. Beispielsweise wurde beim Bau des Ersatzsystems in Karnap der Boden durch Bohrungen überprüft, bei denen Bodenproben entnommen wurden. Aus diesen werden dann die Bodenkennwerte abgeleitet sowie die Rechengrößen für den Statiker. 

Was ist ein Einlaufbauwerk?

Die Grafik illustriert den groben Aufbau des Einlaufbauwerks, das auch als Zweikammerbauwerk bezeichnet wird: Durch die linke der beiden Kammern läuft das Abwasser, das später gereinigt und aufbereitet wird. Auf der rechten Seite fließt das Gewässer in das Bauwerk hinein und wird anschließend durch Rohre bis zur Ruhr weitergeleitet. Um das Eindringen von Ästen und anderen störenden Hindernissen, die im Wasser bis zum Einlaufbauwerk treiben könnten, zu verhindern, ist dieser Einlauf mit einem Gitterrost geschützt. Diesen Rost bezeichnet man auch als Treibgutrechen oder Geröllfang. Das Einlaufbauwerk besitzt zudem zwei Zugänge, über die man zwecks Kontrollen und Überprüfungen ins Innere des Bauwerks gelangen kann. Die beeindruckenden Dimensionen dieses Bauwerks lassen sich an seinen Maßen ablesen: Es weist eine Breite von knapp 12 Metern, eine Höhe von etwa 6,50 m sowie eine Tiefe von circa 8 Metern auf.

Das Einlaufbauwerk im Walpurgistal bildet den Übergang vom offenen zum verrohrten und damit unterirdischen Verlauf des Rellinghauser Mühlenbachs. Der Bach wird ab diesem Punkt gewissermaßen "gebündelt" und verrohrt ins Gewässer geführt. Darüber hinaus bildet das Bauwerk den Anschluss des neu verlegten Kanals an das bereits bestehende Kanalnetz. Im Rahmen der Renaturierung ist eine vollständige offene Gestaltung des Rellinghauser Mühlenbachs bis zu seiner Mündung in die Ruhr nicht möglich. Aufschüttungen und die vorhandene Bebauung lassen dies nicht zu. Eine Teilstrecke des Bachlaufs muss deshalb verrohrt in die Ruhr geführt werden.

Was ist ein Wirbelfallschacht?

Ein sogenannter Wirbelfallschacht gilt als Sonderbauwerk, das in der Entwässerung eingesetzt wird, um Abwasser kontrolliert über große Höhendifferenzen abzuleiten. Dies geschieht durch einen spiralförmigen Einlaufwirbel, der dem Bauwerk seinen Namen gibt.

Im Wirbelfallschacht wird das Abwasser zentrifugal nach unten geleitet. Das bedeutet, dass die bei den Drehbewegungen auftretende Kraft das Wasser entlang der Schachtwand nach unten führt. Eine hydraulische Berechnung im Vorfeld sorgt dafür, dass das Wasser durch den Einlaufwirbel geregelt abfließt und eine geringe Geschwindigkeit aufweist. Dabei schluckt der Wirbel einen großen Teil der Energie. Dies hat den Vorteil, dass das Wasser kein zu lautes Geplätscher verursacht.

Die zu überwindende Höhendifferenz beim Wirbelfallschacht im Walpurgistal beträgt circa 8 Meter. So sind auch die Dimensionen des Bauwerkes beeindruckend: Mit allen Komponenten wird es nach Fertigstellung eine Länge von knapp 30 Metern umfassen und eine Tiefe von etwa 15 Metern aufweisen.

Was ist eine Start- und Zielbaugrube?

Den Abschnitt, in dem mittels unterirdischem Vortrieb Rohre gepresst werden, bezeichnet man als Press- bzw. Vortriebsstrecke. Diese Strecke wird von einem offenen Anfangs- sowie von einem offenen Endpunkt begrenzt, den man als Start- bzw. Zielgrube bezeichnet. Start- und Zielbaugruben stellen somit die einzigen Öffnungen einer Vortriebsstrecke dar.

Bei Großbaustellen wie jener im Walpurgistal weisen sowohl die Start- als auch die Zielbaugrube beachtliche Dimensionen auf. Die Startbaugrube im Bereich Gönterstraße weist einen Innendurchmesser von circa 13 Metern und eine Tiefe von ungefähr 11 Metern auf. Die Zielbaugrube hinter dem Bahndamm in Richtung Birkenstraße reicht etwa 15 Meter in die Tiefe und misst einen Innendurchmesser von knapp 18 Metern. Diese Größe ergibt sich allerdings in erster Linie aus der Tatsache, dass in der Zielbaugrube nach Abschluss des Vortriebs ein großes Bauwerk Platz finden wird.

Was ist eine Drainage?

Drainage bezeichnet ein System zur Entwässerung des Bodens. Dieses System dient dazu, überschüssiges Wasser in ein nahegelegenes Gewässer abzutransportieren. Wenn der Grundwasserspiegel auf ein hohes Niveau steigt, kann es bei länger anhaltendem Regen schnell zu Überschwemmungen kommen. Um dieses überflutende Wasser dauerhaft in Bäche oder Flüsse abzuleiten, werden Transportleitungen geschaffen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Leitungen in Form „gelöcherter“ oder mit Schlitzen versehener Rohre verlegt werden, die beispielsweise an eine Sickergrube angeschlossen werden. Zum anderen werden Schächte erstellt. Damit eine bestimmte Durchlässigkeit gegeben ist, sind diese Öffnungen von Kies und Sand umgeben. Am Schacht wiederum sind Leitungen angeschlossen, die ins umliegende Gewässer führen. 

Im Falle der Baustelle im Walpurgistal wurden vom Glockenberg bis zur Eschenstraße durchlässige Rohre verlegt, die mit Vlies ummantelt sind. Dieser Transportkanal soll die Umgebung zukünftig besser vor Überschwemmungen schützen. 

Was ist die ökologische Baubegleitung?

Nicht erst mit der Fertigstellung des Kanals, sondern schon viel früher kommen die Landschaftsplaner ins Spiel, denn auch bei der vorbereitenden Beratung ist das Wissen der Landschaftsexperten gefragt: Sogenannte faunistische Untersuchungen geben Aufschluss darüber, welche Tierarten das Gebiet bewohnen und welche Ansprüche die jeweilige Art an ihren Lebensraum stellt. Dabei geht es in erster Linie um die Einhaltung gesetzlich verankerter Verpflichtungen der Natur und ihrer Bewohner gegenüber. Daher kommt auch die Kanalbaumaßnahme im Walpurgistal nicht ohne einen Artenschutzrechtlichen Fachbeitrag aus, der am Anfang jeglicher Baumaßnahme steht.

Eine Bestandsaufnahme, die etwa ein Jahr im Voraus beginnt, liefert die entscheidenden Hinweise darauf, ob und inwiefern die geplanten Eingriffe die Tierwelt beeinträchtigen könnten. Im Zentrum stehen dabei „planungsrelevante Arten“, auf die gemäß dem Naturschutzgesetz besondere Rücksicht genommen werden muss. Im Walpurgistal wurden unter anderem Fledermäuse und Mäusebussarde als solche planungsrelevante Arten ausfindig gemacht. Glücklicherweise ergaben die Untersuchungen, dass diese Tiere die Bauzeit ohne größere Probleme überdauern werden. Die geplante Kanalbaumaßnahme musste in dieser Hinsicht also nicht mehr überdacht werden. Während der gesamten Bauzeit leistet das Essener Büro für Landschafts- und Umweltplanung eine ökologische Baubegleitung, die die eintretenden Veränderungen in Flora und Fauna aufmerksam beobachtet und dokumentiert. 

Was ist ein Schwertransport?

Beim im Walpurgistal entstehenden Kanal handelt es sich um beachtliche Dimensionen. Die aus Ostdeutschland stammenden Rohrelemente des Kanals werden daher nachts mit einem speziellen Fahrzeug angeliefert. Wegen Überlänge, Überbreite und wegen ihres enormen Gewichts entsprechen Schwertransporte nicht der Straßenverkehrszulassungsordnung. Diese würden aufgrund der geringen Fahrgeschwindigkeit und der besonderen Ausmaße der Fracht den alltäglichen Straßenverkehr behindern. Aus diesem Grund müssen alle Rohre zwischen 22 Uhr und 6 Uhr auf einem Tieflader und mit vorgeschriebenem Begleitfahrzeug zur Baustelle transportiert werden. Im Vorfeld muss eine behördliche Genehmigung für den Transport erfolgt sein. 

Was ist die geschlossene Bauweise?

Als Alternative zum „klassischen“ offenen Bauen wird mit einem Verfahren gearbeitet, bei dem auf die Aushebung eines Grabens verzichtet werden kann. Bei der geschlossenen Bauweise können Rohre verlegt werden, ohne das Erdreich vorher weiträumig abtragen zu müssen. Die Arbeiten finden entsprechend größtenteils im Verborgenen statt, sind für Außenstehende also kaum sichtbar.

Die geschlossene Bauweise findet an Orten statt, an denen eine Beseitigung oder Versetzung von Objekten notwendig wäre. Da diese Form der Rohrverlegung unterirdisch erfolgt, sind nur punktuelle Öffnungen an der Straßenoberfläche erforderlich. Im Fachjargon spricht man von Start- und Zielgruben. Für die grabenlose Verlegung von Rohren stehen verschiedene Techniken zur Verfügung.

Auf der Baustelle im Walpurgistal kommt der sogenannte Rohrvortrieb zum Einsatz. Hierbei wird mit speziellen Geräten ein Tunnel hergestellt. Anschließend wird das Rohr in den entstandenen Hohlraum gepresst. Die abgetragene Erde wird durch das bereits hergestellte Rohrsystem über Förderbänder oder Loren in die Startgrube gebracht und von dort aus verladen und abgefahren. Im Walpurgistal ist die geschlossene Bauweise unter anderem aufgrund eines Bahndamms notwendig. 

Beispiele für die geschlossene Bauweise im Walpurgistal

  • I. Bauabschnitt (2008-2009): Bachverrohrung von der Sankt-Annenkapelle im St. Annental bis zum Glockenberg
  • III. Bauabschnitt, 1. Bauphase: Rohrverlegung Gönterstraße bis Birkenstraße

Was ist die offene Bauweise?

Bei der offenen Bauweise muss das vorgesehene Erdreich für die Durchführung der Arbeiten zunächst freigelegt werden. Für die entsprechende Größe der Kanalrohre wird ein Graben geschaffen, in den die einzelnen Rohrelemente von oben mit einem Kran eingelassen werden können. Zur Sicherung der Baugrube wird der Graben seitlich durch einen sogenannten Verbaukasten gestützt. Dieser wird zuvor ebenfalls von oben in die Baugrube gelassen und sichert die beiden Wände des Grabens. Bevor die Rohre jedoch ihren Platz einnehmen können, wird der Graben in Form der sogenannten Rohrauflage vorbereitet. Diese besteht aus Schotter, Kies oder Sand und sorgt für den dauerhaften Halt und die optimale Lage der Rohrelemente.

Nach Fertigstellung der Arbeiten muss der Graben wieder mit dem gewonnenen Aushub verfüllt werden. Damit er die gewünschten Eigenschaften aufweist und sich gut verdichten lässt, wird diesem allerdings noch Kalk beigemischt. Bei der Verfüllung muss besonders darauf geachtet werden, dass der Boden lagenweise verdichtet wird. Schicht für Schicht wird so aus loser Erde wieder ein belastbarer Untergrund für eine begeh- und befahrbare Straße. 

Beispiel für die offene Bauweise im Walpurgistal

  • II. Bauabschnitt, 1. Bauphase: Verlegung der Rohrelemente mit Innendurchmesser von 3,6 Metern vom Glockenberg bis zur Eschenstraße (ca. 600 Meter)

Wann nutzt man die offene, wann die geschlossene Bauweise?

Um die verschiedenen Teilstrecken der Bauabschnitte in den einzelnen Bauphasen zu verlegen, arbeiten wir mit zwei grundsätzlichen Bauweisen. Diese unterscheiden sich in der Herangehensweise deutlich voneinander und tragen den speziellen Umständen und Herausforderungen der jeweiligen Umgebung des Bauvorhabens Rechnung.

Bei der offenen Bauweise handelt es sich um die Standardmaßnahme und im Vergleich zur geschlossenen Bauweise um die wirtschaftlichere Lösung. Grundsätzlich wird die geschlossene Bauweise nur dann eingesetzt, wenn Rohre in besonderen Tiefen verlegt werden müssen oder es sich um Strecken handelt, die man unter keinen Umständen queren kann. Gründe können beispielsweise Bahngleise oder Autobahnen sein. 

Was sind provisorische Kanäle?

Damit die Mitarbeiter der Baustelle wortwörtlich im Trockenen arbeiten können, muss im Vorfeld einer geplanten Rohrverlegung ein zusätzlicher Kanal angelegt werden. Dieser dient als vorübergehendes Provisorium während der laufenden Bauarbeiten. Der provisorische Kanal, der parallel zum neuen Kanal verläuft, leitet das (Ab-)Wasser auf der Baustelle also für die gesamte Bauzeit um. Sind die neuen Rohrelemente vollständig verlegt und ist die entstandene Baugrube schlussendlich ausreichend verfüllt, wird der provisorische Kanal wieder vollständig abgebaut.

Im Walpurgistal werden Rohre mit einem Innendurchmesser von zwei Metern eingesetzt. Im Vergleich zu den dauerhaften Rohrelementen fällt ihr Durchmesser also deutlich kleiner aus.  

Woher kommt das Essener Trinkwasser?

Die Essener Bevölkerung wird von den Stadtwerken Essen täglich mit frischem Trinkwasser versorgt. Das Wasser wird im 204 Hektar großen Trinkwasserschutzgebiet von Essen-Überruhr gewonnen. Die Wassergewinnung Essen GmbH ist eine gemeinsame Tochter der Stadtwerke Essen und der Gelsenwasser AG.

Wie viel Trinkwasser verbrauchen die Essener Bürger pro Kopf?

Im Schnitt liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei 120 Liter Trinkwasser pro Tag. Das meiste Wasser wird nicht zum Trinken oder zur Zubereitung von Speisen verwendet, sondern zum Baden, Duschen, Spülen, Wäschewaschen und für die Toilettenspülung.

Welchen Härtegrad hat das Essener Trinkwasser?

Das Essener Trinkwassers entspricht dem Härtebereich 1 und ist somit als „weich“ einzustufen. Die Härte des Wassers ist ein Maß für den Gehalt an Calcium- und Magnesiumsalzen (Härtebilder) im Wasser. Je mehr Härtebilder im Wasser enthalten sind, umso härter ist das Wasser.

Wirkt sich der Härtegrad des Essener Trinkwassers auf die Zubereitung von Tee aus?

Das weiche Essener Trinkwasser eignet sich ausgezeichnet für die Teezubereitung. Der Härtegrad spielt beispielsweise bei Darjeeling und Grüntee eine entscheidende Rolle. Übrigens sollten Sie das Wasser für die Zubereitung von hochwertigen Tees stets frisch und kalt aus der Leitung benutzen – nie aus einem Boiler, in dem es schon längere Zeit stand.

Worauf muss ich bei Spül- oder Waschmaschinen achten, wenn es um den Wasser-Härtegrad geht?

In der Regel gibt die jeweilige Betriebsanleitung Auskunft darüber, wie die Geräte in Abhängigkeit von der Wasserhärte einzustellen sind. Das Essener Trinkwasser entspricht dem Härtebereich 1, „weich“. Die Einteilung „weich“, „mittel“ und „hart“ findet sich auch in den Dosierungshinweisen auf den Waschmittelverpackungen.

Kann ich alte Arzneimittel in der Toilette entsorgen?

Nein. Alte Arzneimittel gehören in den Hausmüll und dort in die graue Tonne. Das schont auch die Umwelt. 

Hilft das Trinken von Wasser beim Abnehmen?

Ja. Das Trinken von Wasser verbrennt Kalorien. Wer viel trinkt, kann deutlich leichter abnehmen. Denn zur Verdauung von Wasser benötigt der Körper Wärme und Energie. Bei einem Genuss von etwa zwei Litern Trinkwasser pro Tag werden bis zu 100 Kilokalorien zusätzlich verbraucht – weil Trinkwasser selbst keine Kalorien enthält, die der Körper zur Energieerzeugung nutzen kann.

Stimmt es, dass regelmäßiges Trinken gut für die Haut ist?

Ja, wer Wert auf eine schöne Haut legt, sollte viel Wasser trinken. Denn regelmäßiges Trinken verbessert die Durchblutung der Haut und intensiviert den Hautstoffwechsel. Trinken Sie wenigstens 1,5 Liter Wasser täglich.

Gibt es eine Bleibelastung im Essener Trinkwasser?

Das Essener Trinkwasser wird von uns ohne jegliche Bleibelastung geliefert. Sollten sich in Ihrem Haus allerdings noch Bleirohre befinden, so können diese unter Umständen eine Belastung Ihres Trinkwassers verursachen. Bleirohre finden Sie in aller Regel nur noch in unsanierten, mehr als 60 Jahre alten Altbauten.

Falls Ihr Trinkwasser noch mit hauseigenen Bleirohren in Kontakt kommt: Steht das Wasser länger als zwei Stunden, können sich gesundheitsschädliche Blei-Ionen aus der Leitung lösen. Sie sollten das Wasser etwas laufen lassen, bevor Sie es verwenden. Langfristig hilft nur die Erneuerung der Rohre. Je nach Ausmaß und Zustand der Blei-Installation in Ihrem Haus kann der derzeit gültige Grenzwert von 25 µg/l bereits nach 2 Stunden überschritten sein. Seit dem 1. Dezember 2013 gilt ein Grenzwert von 0,01 mg/l. Die Grenzwertüberschreitung stellt einen Mangel dar, der vom Hauseigentümer beseitigt werden muss. Der Hauseigentümer ist für die Einhaltung der Grenzwerte in seinem Haus gemäß Trinkwasserverordnung verantwortlich.

Was muss beim Ausfüllen des EssenGas-Liefervertrags beachtet werden?

Neben den üblichen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Bankverbindung) tragen Sie bitte folgende Punkte ein:

  • den Namen des aktuellen Gaslieferanten
  • die Kundenummer beim aktuellen Gasanbieter (ausgenommen bei Neueinzug)
  • die Nummer des eigenen Gaszählers
  • den aktuellen Zählerstand
  • den Vorjahresverbrauch

Wichtig: Nur wenn der Antrag vollständig und korrekt ausgefüllt wird, ist ein Wechsel möglich.

Welche Kündigungsfrist habe ich bei EssenGas und EssenGas zum Fixtarif?

Damit Sie immer flexibel bleiben, haben Sie bei EssenGas ein monatliches Kündigungsrecht. Wenn Sie in diesem Monat kündigen, werden Sie noch bis zum Ende des nächsten Kalendermonats von uns mit EssenGas versorgt.

EssenGas zum Fixtarif kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Wie hoch ist mein durchschnittlicher Gasverbrauch?

Wie hoch ist mein durchschnittlicher Gasverbrauch?

Im Erdgasliefervertrag wird der jährliche Energiebedarf abgefragt, um die Höhe der Abschlagszahlungen zu ermitteln. Sie können sich an den nachfolgenden Richtwerten orientieren:

  • Wohnung 50 m²: ca. 7.000 kWh pro Jahr
  • Wohnung 100 m²: ca. 15.000 kWh pro Jahr
  • Reihenhaus 120 m²: ca. 18.000 kWh pro Jahr
  • Einfamilienhaus 150 m²: ca. 23.000 kWh pro Jahr

Diese Werte können allerdings deutlich vom tatsächlichen Verbrauch abweichen, je nachdem, ob man beispielsweise viel heizt oder nicht. Genauere Anhaltspunkte liefert ein Blick auf die letzte Gasrechnung.

Warum sollte ich mit Erdgas heizen?

Im Vergleich zu anderen Energiearten ist das Heizen mit Erdgas umweltfreundlich, effizient und komfortabel. Konkret: Gegenüber Ölheizungen ist die CO2-Emission weit geringer und die Energieeffizienz höher. Moderne Erdgasgeräte senken Ihre Heizkosten also spürbar und schonen die Umwelt.

Zudem hinterlässt Erdgas bei der Verbrennung nur wenige Rückstände. Deshalb ist der Aufwand für die Reinigung und Wartung der Kessel vergleichsweise gering. Weitere Argumente: Erdgas-Heizgeräte lassen sich exakt regulieren und leicht bedienen. Erdgas benötigt keinen zusätzlichen Lagerraum. Über die Erdgasleitungen der Stadtwerke Essen ist es permanent verfügbar.

Woher kommt Erdgas?

Der Verbrauch von Erdgas wird in Deutschland zu etwa 15 % aus heimischen Quellen abgedeckt. Ungefähr 85 % des Erdgases stammen aus zuverlässigen Lieferländern wie Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Norwegen und Russland. Diese breite Fächerung sichert Deutschland langfristig eine solide Versorgung mit Erdgas. Für zusätzliche Versorgungssicherheit sorgen die deutschen Untertage-Gasspeicher.

Wie wird Erdgas transportiert?

Auf dem Weg zu Ihnen wird das Erdgas durch unterirdische Leitungen befördert. Ein Transport über Straßen und Schienen entfällt. Auch hier schont das Heizen mit Erdgas letztlich die Umwelt.

Wie oft und von wem sollten Heizungsanlagen geprüft werden?

Sie sollten Ihre Erdgasheizung einmal jährlich von einem dafür zugelassenen Installateur überprüfen, reinigen und warten lassen. Das sichert Ihnen die zuverlässige, sparsame und lange Funktion Ihrer Heizungsanlage.

Wie bemerke ich Erdgas in der Luft?

Von Natur aus ist Erdgas geruchlos. Die Stadtwerke Essen fügen dem Erdgas allerdings einen penetrant riechenden Duftstoff bei. So würden Sie ausweichendes Gas schon in der geringsten Konzentration wahrnehmen. Bereits ein Anteil von nur 0,5 % Erdgas in der Umgebungsluft wäre umgehend deutlich zu erkennen.

Was muss ich tun, wenn ich Gas rieche?

Öffnen Sie unverzüglich Türen und Fenster. Unmittelbar danach verlassen Sie bitte das Gebäude. Vermeiden Sie alles, was zu einer Funkenbildung führen könnte. Betätigen Sie keine elektrischen Geräte und Lichtschalter. Ziehen Sie keine Stecker aus den Steckdosen. Kontaktieren Sie, sobald Sie das Gebäude verlassen haben, die Störungsannahme der Stadtwerke Essen AG unter 0201 / 85113-33. Die Mitarbeiter des Technischen Informationszentrums (TIZ) stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung.

Wie wird der Gasverbrauch gemessen?

Die Maßeinheit für den Gasverbrauch ist der Kubikmeter (m³). Der Verbrauchswert ist das vom Gaszähler gemessene Verbrauchsvolumen in Kubikmetern innerhalb einer Abrechnungsperiode.

Wie wird der Erdgas-Verbrauch angegeben?

Der Verbrauch von Erdgas wird als Brennwert in Kilowattstunden (kWh) angegeben und für die jeweilige Abrechnungsperiode ausgewiesen. Am Gaszähler wird die Verbrauchsmenge allerdings in Kubikmetern (m³) gemessen. Für die Abrechnung wird das eine aus dem anderen mittels eines Umrechnungsfaktors ermittelt.

Was ist der Brennwert?

Bei der Verbrennung von Gas und der nachfolgenden Abkühlung der Abgase wird Energie freigesetzt. Die freigesetzte Energiemenge wird als Brennwert angegeben. Der Brennwert beziffert den Gewinn an Wärmeenergie, der bei der Verbrennung pro Kubikmeter Erdgas entsteht.

Was steckt hinter einer thermischen Gasabrechnung?

Erdgas wird volumetrisch, das heißt in Kubikmetern (m³), gemessen und in Kilowattstunden (kWh) umgerechnet. Denn das Betriebsvolumen wird von Druck und Temperatur beeinflusst. Diese Faktoren sollen allerdings keinen Einfluss auf die Abrechnung haben. In der thermischen Gasabrechnung wird deshalb der Verbrauch in Kubikmetern nach eichrechtlich anerkannten Regeln mit der Zustandszahl z (z-Zahl) und dem Brennwert multipliziert. Die z-Zahl ist ein Korrekturfaktor, mit dem der Einfluss von Druck und Temperatur aufgehoben wird. Der Brennwert zeigt an, wie viel Energie im Erdgas enthalten ist.

Wie setzt sich der Abrechnungswert (thermische Energie) zusammen?

Der Verbrauchswert in Kilowattstunden (kWh) ergibt sich durch die Multiplikation des gemessenen Verbrauchswertes in Kubikmetern (m³) mit der Zustandszahl und dem Brennwert.

Was ist die Gassteuer?

Die Gassteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer. Sie fällt seit dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform von 1999 an. Besteuert wird der Gasverbrauch bzw. die Entnahme von Gas aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Energiesteuer für Erdgas wird vom Energieversorger in Rechnung gestellt und an den Fiskus abgeführt.

Was ist eine Zustandszahl?

Eine Zustandszahl (z-Zahl) beschreibt die Temperatur und den Druck am Verbrauchsort. Beides beeinflusst den Energiegehalt des Erdgases und wird in der thermischen Verbrauchsabrechnung berücksichtigt.

Wofür benötigt man den Wobbe-Index?

Der Wobbe-Index wird gebraucht, um die Austauschbarkeit von Brenngasen zu beurteilen. Brenngase mit gleichem Wobbe-Index ergeben bei gleichem Düsendruck die gleiche Wärmebelastung im Brenner. Die Brennerdüse muss in diesem Fall nicht ausgetauscht werden.

Wobbe-Index für das in Essen verwendete Erdgas-E (H):

Wobbe-Index = Ws n 14,631 kWh/m³

Für Vertrags-Installationsunternehmen (VIU): Einstelltabelle für Gasgeräte (H-Gas)

Was muss beim Ausfüllen des Stromliefervertrages beachtet werden?

Geben Sie bitte neben den üblichen Kontaktdaten (Name, Anschrift, Bankverbindung) folgende Angaben an:

  • den Name Ihres aktuellen Stromanbieters
  • die dortige Kundennummer (ausgenommen bei Neueinzug)
  • die Nummer des eigenen Stromzählers
  • den aktuellen Zählerstand
  • den Vorjahresverbrauch

Bitte vergessen Sie nicht anzukreuzen, dass Sie das Widerrufsrecht zur Kenntnis genommen haben. Hinweis: Nur wenn der Antrag vollständig und korrekt ausgefüllt wird, ist ein Wechsel bzw. eine Neuanmeldung möglich.



Welche Kündigungsfrist habe ich bei EssenStrom und EssenStrom zum Fixtarif?

Damit Sie immer flexibel bleiben, haben Sie bei EssenStrom ein monatliches Kündigungsrecht. Wenn Sie in diesem Monat kündigen, werden Sie noch bis zum Ende des nächsten Kalendermonats von uns mit EssenStrom versorgt

EssenStrom zum Fixtarif kann mit einer Frist von drei Monaten zum Ende der Vertragslaufzeit gekündigt werden.

Wie hoch ist mein durchschnittlicher Stromverbrauch?

Im EssenStrom-Liefervertrag wird der jährliche Energiebedarf abgefragt, um die Höhe der Abschlagszahlungen zu ermitteln. Sie können sich an den nachfolgenden Richtwerten orientieren:


  • Einpersonenhaushalt: 1.700 kWh/Jahr

  • Zweipersonenhaushalt: 3.000 kWh/Jahr

  • Dreipersonenhaushalt: 3.500 kWh/Jahr 

  • Vierpersonenhaushalt: 4.200 kWh/Jahr


  • Fünfpersonenhaushalt und mehr: 4.700 kWh/Jahr



Diese Werte können allerdings deutlich vom tatsächlichen Verbrauch abweichen, je nachdem, ob man beispielsweise viele Elektrogeräte oder energieintensive Durchlauferhitzer betreibt oder nicht. Genauere Anhaltspunkte liefert ein Blick auf die letzte Stromrechnung.

Ist ein Wechsel zu den Stadtwerken Essen bei Nachtspeicherheizungen und Wärmepumpen möglich?

Ja, die Stadtwerke Essen bieten mit EssenHeizstrom einen Tarif speziell für Nachtspeicherheizungen (Wärmespeicher) und Wärmepumpen (Wärmepumpe und Strahlungswärme) an. Nutzen Sie unser Online-Kundenportal, um schnell und unkompliziert zu EssenHeizstrom zu wechseln. Unter 0201 / 800-3333 beraten wir Sie auch gerne persönlich zu EssenHeizstrom und den darin enthaltenen Tarifen.

Was versteht man unter dem Begriff Heizstrom in Verbindung mit Nachtspeicherheizungen oder elektrischen Wärmepumpen?

Heizstrom ist der Strom, der in der Nacht bezogen und gespeichert wird. Dadurch, dass der Strom in der Nacht aus dem Netz genommen wird, kann er günstiger, zum sogenannten Niedertarif (NT), angeboten werden als der Strom zu anderen Tageszeiten (Hochtarif (HT)).

Nicht alle Kraftwerke werden auch in der Nacht vollständig heruntergefahren und produzieren somit auch in dieser Zeit Strom. In der Nacht wird allerdings deutlich weniger Strom verbraucht. Durch die geringere Kapazitätsauslastung der Kraftwerke, kann der Strom somit günstiger angeboten werden.

Wie funktioniert eine Nachtspeicherheizung?

Die Nachtspeicherheizung hat Heizstäbe, die in der Nacht mit Strom aufgeheizt werden. Daher auch der gebräuchliche Name Nachtspeicherheizung.

Die so gespeicherte Wärme wird dann am Tag über Ihren Nachtspeicherofen abgegeben und erzeugt so die Grundtemperatur.

Wann und wie wird der Stromverbrauch im Hochtarif und Niedertarif gemessen?

Bei Nachtspeicherheizungen wird der Stromverbrauch in zwei unterschiedlichen Zeitkorridoren (Freigabezeiten) und entsprechend in zwei Tarifen gemessen. Im Vergleich zum Haushaltsstrom veranschlagt der Netzbetreiber hier niedrigere Netzentgelte.

Der Strom wird im Hochtarif (HT) und im Niedertarif (NT) gemessen.

Die Verbrauchsmessung hängt vom Messkonzept ab.

Welche Messkonzepte gibt es für Heizstrom und welchen Zähler benötige ich?

1. Konzept: Gemeinsame Messung (1-Zähler-Messung)

Bei der gemeinsamen Messung werden der Haushaltsstrom- und der Heizstromverbrauch über den gleichen Zähler gemessen. In der Regel wird hierzu vom örtlichen Netzbetreiber ein Doppeltarifzähler bei Ihnen eingebaut. 

Mit Hilfe des Doppeltarifzählers (jeweils ein HT- und NT-Zählwerk) ist es nun möglich, Ihren Stromverbrauch in Abhängigkeiten von den Freigabezeiten des örtlichen Netzbetreibers in einen Hochtarif (HT) und  einen Niedertarif (NT) aufzuteilen. 

Das HT-Zählwerk (Hochtarif) erfasst den Stromverbrauch außerhalb der Freigabezeiten (Haushaltsstrom). Das NT-Zählwerk (Niedertarif) erfasst den Stromverbrauch innerhalb der Freigabezeiten (Heizstrom). Die HT-/ NT-Zeiten werden vom örtlichen Verteilnetzbetreiber bestimmt und können je Kundenanlage und Netzgebiet voneinander abweichen. Die an der Kundenanlage eingestellten HT-/ NT-Zeiten können für das Stromnetzgebiet der Stadt Essen bei der Westnetz GmbH erfragt werden.

Bei der gemeinsamen Messung enthält der gemessene Strom, der innerhalb der Freigabestunden anfällt, auch einen erheblichen Anteil am Haushaltsstrom. Da für den Haushaltsstrom nicht der günstigere Heizstrom berechnet werden darf, erfolgt eine Korrektur.

So wird der Verbrauch auseinander gerechnet:

Ein Anteil des NT-Verbrauchs wird rechnerisch zum HT-Verbrauch verlagert. Für die Umlagerung des anteiligen Haushaltsstroms teilt der örtliche Netzbetreiber einen Faktor mit, welcher in der Regel bei Anlagen mit Tagnachladung 25 % und bei Anlagen ohne Tagnachladung 15 % beträgt.   

Zur Ermittlung des anteiligen Haushaltsstromes im Niedertarifbereich wird der Faktor mit dem gemessenen Stromverbrauch, der außerhalb der Freigabestunden liegt, multipliziert. Der außerhalb der Freigabestunden gemessene Stromverbrauch wird um den anteiligen Haushaltsstrom erhöht. Dieser ermittelte Stromverbrauch gilt anschließend als Haushaltsstrom (HT).

Der gemessene Stromverbrauch, der innerhalb der Freigabestunden liegt, wird um den anteiligen Haushaltsstrom vermindert. Dieser verminderte Stromverbrauch gilt als Heizstrom (NT).

Der Gesamtverbrauch (HT + NT) bleibt trotz dieser "Umlagerung" unverändert.

2. Konzept: Getrennte  Messung (2-Zähler-Messung)

Bei der getrennten Messung wird der Verbrauch Ihrer Nachtspeicherheizung bzw. Ihrer elektrischen Wärmepumpenanlage von einem separaten Stromzähler erfasst, der vom Haushaltsstrom unabhängig ist. Somit sind zwei Zähler notwendig. Zur Messung des Heizstromverbrauchs kann ein Doppel- oder ein Eintarifzähler verwendet werden.

Eintarifzähler:

Bei der getrennten Messung mit einem Eintarifzähler wird lediglich Ihr NT-Strom-Verbrauch (Niedertarif für die Nachtaufladung) gemessen. Hier können Sie in der Regel nur in den Nachtstunden Ihren Speicher aufladen.

Doppeltarifzähler:

Bei der getrennten Messung mit einem Doppeltarifzähler haben sie zudem die Möglichkeit, zu bestimmten Zeiten von günstigeren Strompreisen zu profitieren, da der Zähler in den vom örtlichen Netzbetreiber bestimmten Zeiten vom Hochtarif (HT für Tagnachladung)) auf den günstigeren Niedertarif (NT für die Nachtaufladung) umschaltet.

Was sind Wärmepumpen?

Wärmepumpen sind Heizsysteme, die Energie aus ihrer Umwelt ziehen. Zu einem Großteil nutzen Wärmepumpen die Wärme des Grundwassers, des Erdreichs oder der Außenluft als Energiequellen. Nicht zu vergessen bleibt jedoch der Anteil an Wärmepumpenstrom, der dem Gerät zugeführt werden muss, damit es arbeiten kann.

Ich habe eine Wärmepumpe. Haben die Stadtwerke Essen den richtigen Tarif für mich?

Ja, wir haben für Sie den passenden Tarif. Erfahren Sie mehr über unser Produkt EssenHeizstrom und die darin enthaltenen Tarife. Unter 0201 / 800-3333 beraten wir Sie dazu gerne persönlich. Oder wechseln Sie direkt in unserem Online-Kundenportal zu EssenHeizstrom. 

Wieso ist der Strom für eine Wärmepumpe oft günstiger als der Haushaltsstrom?

Netzbetreiber kalkulieren ein, dass Wärmepumpen zu Spitzenzeiten abgeschaltet sind. Der Strom ist beim Heizen mit der Wärmepumpe nur als Unterstützung des Heizsystems gedacht und ist ausschließlich für den Betrieb einer Wärmepumpe gedacht. Hierfür benötigen Sie einen getrennten Anschluss und Zähler.

Wozu dient die Solarenergieanalyse?

Die Solarenergieanalyse der Stadtwerke Essen ist ein Servicetool. Hausbesitzer können damit schnell, einfach und unverfänglich das Potential ihres Hauses innerhalb von Essen für Solartechniken prüfen. Die Solarenergieanalyse gibt eine erste Einschätzung der Immobilie. Für konkrete Informationen zu Kosten von Solaranlagen o. ä. wenden Sie sich bitte an entsprechende Anbieter.

Ist die Solarenergieanalyse kostenlos?

Ja, die Solarenergieanalyse ist für jeden kostenlos. Sie ist ein Service der Stadtwerke Essen und ein Beitrag zur Unterstützung erneuerbarer Energien.

Welche Solartechniken bedient die Solarenergieanalyse?

Es gibt zwei Techniken zur Nutzung der Solarenergie: Photovoltaik und Solarthermie. Bei beiden Techniken wird das Sonnenlicht mithilfe von Kollektoren in eine andere Energieform umgewandelt. Die Kollektoren einer Photovoltaik-Anlage erzeugen aus der Sonnenenergie Strom. In den Kollektoren einer Solarthermie-Anlage wird die Wärmeenergie der Sonneneinstrahlung für die Erwärmung von Wasser genutzt, um Heizungsanlagen zu unterstützen und/oder um Trinkwasser zu erwärmen.

Wie setzen sich die Eignungswerte bei der Solarenergieanalyse zusammen?

Die Einstufung basiert auf Laserscans sowie auf Fotodaten der Stadt Essen, die aus der Luft geschossen wurden. Die Daten wurden über längere Zeit aufgenommen, um die Sonneneinstrahlung auf den unterschiedlichen Flächen der Häuser zu ermitteln. Eine Immobilie kann als „sehr gut geeignet“, als „gut geeignet“ oder als „bedingt geeignet“ eingestuft werden. Diese Einstufungen werden in der Analyse farblich differenziert.

Warum ist auf meinem Haus bei der Solarenergieanalyse keine Einfärbung zu sehen?

Hat ein Haus in der Solarenergieanalyse keine Einfärbung erhalten, ist es als „nicht geeignet“ eingestuft worden. Das bedeutet, dass sich eine Solaranlage wirtschaftlich nicht lohnen würde. Es kann also sein, dass Ihr Dach durchaus von der Sonne beschienen wird. Diese Sonneneinstrahlung reicht wohl aber nicht aus, um nicht nur die Kosten einer Solaranlage zu decken, sondern auch um damit einen Gewinn zu erzielen.

Wie funktioniert die Berechnung von Flachdächern bei der Solarenergieanalyse?

Es ist richtig, dass Flachdächer i. d. R. sehr gut geeignet sind. Allerdings gibt es bei der Bewertung der Flachdächer zwei Betrachtungsweisen. Einerseits gibt es die Möglichkeit, auf der gesamten Dachfläche liegende Module zu installieren. Andererseits können Module schräg mithilfe eines Ständerwerks auf der Dachfläche installiert werden, d. h. diese Module werden optimal zur Sonne ausgerichtet. Die gesamte Fläche der schräg installierten Module beträgt allerdings nur 30 % der gesamten Dachfläche. 

Das Solartool der Stadtwerke Essen nutzt die Variante der flach installierten Module für die Wirtschaftlichkeitsberechnung. Daher ist das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einer Photovoltaik-Anlage auf einem Flachdach derzeit leider selten positiv. Der Grund hierfür ist, dass die Anschaffungskosten für die größere Modulfläche sehr hoch sind. Zudem wird auf der viel größeren Fläche nur nahezu die gleiche Menge an Strom pro Jahr produziert, d.h. der Erlös für den produzierten Strom ist im Vergleich zur hohen Investition relativ klein. 

In naher Zukunft wird es ein Update des Tools geben. Dann wird die Wirtschaftlichkeitsberechnung für Flachdächer auf Grundlage der schräg montierten Module erfolgen, sodass wir ein besseres wirtschaftliches Ergebnis ausgeben können.

Welche Abgaben sind im Bruttoarbeitspreis des Stroms enthalten?

In unserem Bruttopreis sind enthalten: die gesetzlichen Abgaben wie Umsatzsteuer, Stromsteuer, die Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, die Abgabe zur Förderung von Erneuerbaren Energien, die § 19 Strom-NEV Umlage zur Entlastung des stromintensiven Gewerbes sowie die Offshore-Haftungsumlage. Die vom örtlichen Netzbetreiber (Westnetz GmbH) in Rechnung gestellten Kosten für z. B. abschaltbare Lasten, Netznutzung, Zählerbereitstellung, Messung, Abrechnung und Konzessionsabgabe sind ebenfalls enthalten.

Was ist die EEG-Umlage?

Mit der EEG-Umlage wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern gefördert. Der so erzeugte Strom wird gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Das Gesetz schreibt vor, dass die dadurch entstehenden Kosten auf alle Verbraucher umgelegt werden.

Was ist die KWK-Umlage?

Mit der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Wegen des höheren Nutzungsgrades wird Brennstoff eingespart und Kohlendioxid-Emissionen reduziert. Betreiber von KWK-Anlagen erhalten einen gesetzlich festgelegten Zuschlag auf die Stromerzeugung. Diese Kosten werden gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) auf die Verbraucher umgelegt.

Worüber informiert die Stromkennzeichnung (Energieträgermix)?

n der Stromkennzeichnung (nach § 42 EnWG) werden Informationen zum Energieträgermix und dessen Umweltauswirkungen ausgewiesen. Der Energieträgermix stellt den Anteil der einzelnen Energieträger (Kernkraft, Kohle, Erdgas, erneuerbare Energien etc.) dar, die von uns verwendet wurden. Die durch den Energieträgermix entstehenden Umweltauswirkungen werden in Bezug auf Kohlendioxidemissionen (CO2-Emissionen) und radioaktiven Abfall angegeben.

In der Stromkennzeichnung unterscheiden wir zwischen dem Ökostrom-Produktmix, dem verbleibenden Energieträgermix und der Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen.

  • Ökostrom-Produktmix (Produktenergieträgermix): Für Stromprodukte mit einem speziellen Energieträgermix, wie bei unseren Ökostrom-Produkten EssenStrom und EssenHeizstrom, wird ein separater Produktenergieträgermix ausgewiesen: Der Ökostrom-Produktmix.
  • Verbleibender Energieträgermix (Residualmix): Wenn ein Kunde sich nicht für ein Stromprodukt mit unserem Ökostrom-Produktmix entscheidet, wird ihm der verbleibende Energieträgermix zugeordnet. Dieser ermittelt sich aus der Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen abzüglich unseres Ökostrom-Produktmixes.
  • Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen (Gesamtenergieträgermix): Die Gesamtstromlieferung der Stadtwerke Essen gibt Auskunft über den gesamten Strom, der von den Stadtwerken Essen geliefert wird.

Energieträgermix für EssenStrom und EssenHeizstrom

Energieträgermix für EssenStrom1907

Was ist die Stromsteuer?

Die Stromsteuer ist eine gesetzlich geregelte Verbrauchssteuer. Sie fällt seit dem Gesetz zur ökologischen Steuerreform von 1999 an. Besteuert wird der Stromverbrauch bzw. die Entnahme von Strom aus dem Netz im deutschen Steuergebiet. Die Stromsteuer wird vom Energieversorger in Rechnung gestellt und an den Fiskus abgeführt.

Wie wird der Stromverbrauch angegeben?

Die Maßeinheit für den Stromverbrauch ist die Kilowattstunde (kWh). Die verbrauchten Kilowattstunden werden in der Abrechnung ausgewiesen.

Was ist Blindarbeit?

Blindarbeit ist ein Teil der elektrischen Energie. Dieser Teil wird nicht in Nutzenergie umgewandelt, sondern dient dem Aufbau elektromagnetischer und elektrischer Felder. Die Blindarbeit wird in kvarh angegeben. Sie belastet die Versorgungsnetze der Netzbetreiber und wird bei Überschreitung von Grenzen vom Energieversorger vereinnahmt und an den Netzbetreiber abgeführt.

Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Stromanbieter?

Der Netzbetreiber (Westnetz GmbH) ist für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes sowie des Stromzählers zuständig. Stromanbieter hingegen sind für die Lieferung des Stroms verantwortlich.

Kann ich meinen Gas- und Stromanbieter einfach und kostenlos wechseln?

Ja, Ihren Gas- und Stromanbieter können Sie frei wählen und kostenlos wechseln. Wir werden einen Lieferantenwechsel unter Berücksichtigung der vertraglichen Bedingungen des bisherigen Versorgers veranlassen.

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen zu EssenStrom, EssenGas und EssenHeizstrom wenden?

Unser Serviceteam ist montags bis donnerstags von 08:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr für Sie erreichbar und freut sich auf Ihren Anruf. Die Telefonnummer lautet: 0201/800-3333. Natürlich beantworten wir Ihre Fragen auch per E-Mail: Nutzen Sie dazu folgende Adressen:

Oder besuchen Sie uns montags bis freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr in unserem Kundenzentrum an der Rüttenscheider Straße 27-37, 45128 Essen.


Welchen Service bieten die Stadtwerke Essen im Vergleich zu sonstigen Strom- und Gasanbietern?

Wir bieten Kundennähe und eine persönliche Beratung in unserem Kundenzentrum. Weiterhin profitieren Sie von vielen anderen Produkten und Dienstleistungen, wie z. B. unserer Kundenkarte.

Gibt es ein Kombi-Angebot Gas und Strom?

Für einen kombinierten Strom- und Gasvertrag sprechen Sie uns gerne an. Einfach telefonisch unter 0201/800-3333, per E-Mail an kundenservicestadtwerke-essen "«@&.de, persönlich in unserem Kundenzentrum oder bei einem unserer Info-Mobil-Einsätze ganz in Ihrer Nähe.

Wie funktioniert der Wechsel des Strom- oder Gasanbieters?

Melden Sie sich für EssenStrom, EssenHeizstrom oder EssenGas schnell und unkompliziert in unserem Online-Kundenportal an. Alles Weitere, auch die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger, übernehmen wir für Sie. Wir werden den Anbieterwechsel unter Berücksichtigung der vertraglichen Bedingungen des bisherigen Versorgers veranlassen.

In der Regel dauert der Wechselprozess maximal drei Wochen. Im Anschluss erhalten Sie von uns eine schriftliche Vertragsbestätigung. Eventuelle Kündigungsfristen bei Ihrem bisherigen Versorger können den Lieferantenwechsel hinauszögern.

Muss ich bei einem Wechsel zu den Stadtwerken meinem alten Energieanbieter kündigen?

Nein, die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter übernehmen wir für Sie. Eine von Ihnen selbstständig durchgeführte Kündigung kann zu Verzögerungen im Wechselprozess führen.

Wie lange dauert der Anbieterwechsel?

Der Lieferantenwechsel erfordert immer eine gewisse Vorlaufzeit: Vom Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bis zur Erdgas- oder Stromlieferung durch uns vergehen in der Regel zwei bis drei Wochen. Eventuelle Kündigungsfristen bei Ihrem bisherigen Versorger können den Lieferantenwechsel hinauszögern.

Ab wann werde ich von den Stadtwerken Essen beliefert?

Die Belieferung beginnt immer zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Eventuelle Kündigungsfristen bei Ihrem bisherigen Versorger können den Wechsel hinauszögern.

Was ist der Hintergrund für die Kampagne mit der Wechselspende?

Als lokaler Energieversorger sind wir in Essen Zuhause. Das verdeutlichen wir sowohl über unseren Markenauftritt als auch über unsere Produkte. Wir arbeiten in dieser Stadt und für diese Stadt und schätzen die Nähe zu den Essener Bürgern und unseren Kunden. Seit jeher setzen wir uns für unsere Heimatstadt ein und tragen einen Teil zur Lebensqualität in Essen bei. Und das auch durch unser Engagement in schulischen, sportlichen und sozialen Bereichen. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Aufgabe an, das öffentliche Leben zu unterstützen und zu fördern.

Mit unserer Kampagne und den daraus resultierenden Spenden möchten wir noch einmal einen Beitrag leisten und Organisationen und deren Projekte in Essen weiter unterstützen.

Wie funktioniert das Spenden mit EssenStrom, EssenHeizstrom und EssenGas?

Es ist ganz einfach: Sie schließen einen Strom-, Heizstrom- oder Gasliefervertrag mit uns ab und wir spenden der Organisation Ihrer Wahl 20 Euro. Dabei können Sie zwischen fünf Organisationen auswählen.

An welche Organisationen wird gespendet?

Sie haben die Wahl zwischen fünf Organisationen:

  • Albert-Schweitzer-Tierheim (Tierschutzverein Groß-Essen e.V.)
  • Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Essen e.V.
  • Essener Tafel e.V.
  • Essener Sportbund e.V.  (ESPO)
  • Raum_58 - Essener Notschlafstelle

Erhält die Organisation die Spende sofort nachdem ich meinen Vertrag bei den Stadtwerken Essen abgeschlossen habe?

Der Verwaltungsaufwand ist sowohl auf Seiten der Stadtwerke Essen als auch auf Seiten der Organisationen zu hoch, um jede Spende einzeln zu übergeben. Darum werden die Spenden je nach Aufkommen jeweils zum Monatsende oder quartalsweise an die Organisationen weitergegeben.

Kann ich an Stelle einer der vorgeschlagenen Organisationen auch eine andere aussuchen, die die Spende erhalten soll?

Nein, die Auswahl ist auf die fünf genannten Essener Organisationen beschränkt. Aus organisatorischen Gründen ist es nicht umsetzbar, dass beliebige Vereine, Einrichtungen oder Organisationen ausgewählt werden.

Welche Organisation bekommt die Spende, wenn ich die Entscheidung den Stadtwerken Essen überlasse?

Sofern Sie bei einem Neuvertragsabschluss eine Auswahl treffen, werden die Stadtwerke Essen 20,- € an die von Ihnen ausgewählte Organisation spenden. Alle fünf Organisationen sind in Essen tätig und haben sich gegenüber den Stadtwerken Essen dazu verpflichtet, gemeinnützige Zwecke zu verfolgen.

Sollte Ihrerseits bei Vertragsabschluss keine Auswahl getroffen werden, werden die Stadtwerke Essen 20,- € zur Förderung anderer gemeinnütziger Organisationen spenden oder zur Umsetzung anderer sozialer, sportlicher, kultureller oder ökologischer Vorhaben im Essener Stadtgebiet verwenden.

Erhalte ich für die Wechselspende eine Spendenquittung?

Nein, eine Spendenquittung kann leider nicht erteilt werden.

Ich bin schon Strom-, Heizstrom- oder Gaskunde bei den Stadtwerken Essen. Kann ich dennoch an der Spendenaktion teilnehmen?

Nein, die Spendenaktion ist immer an den Abschluss eines Neuvertrages gekoppelt. Aber auch ein Teil aus den von Ihnen gezahlten Strom-, Gas- und Wasserrechnungen verbleibt in Essen und bewirkt so etwas für unsere Stadt (Quelle: Pro Regio, Studie zu den wirtschaftlichen Effekten der Stadtwerke Essen AG in der Region, 2014).

Wann und wie erhalte ich meine Rechnung?

Ihre Gas- oder Stromrechnung erhalten Sie grundsätzlich jährlich bzw. nach dem Ende der Belieferung in Schriftform.



Sollten Sie sich in unserem Kundenportal anmelden und auf Online-Rechnung umstellen, dann wird die Abrechnung nicht mehr in Papierform zugestellt.

 

Welche Abrechnungsmöglichkeiten bieten die Stadtwerke Essen an?

Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung des Strom- oder Gasverbrauchs in 12-monatigen Abständen (ganzjährige Abrechnung). Wir erheben monatliche Abschlagszahlungen.

Abweichend davon bieten wir Ihnen auch an, Ihren Strom- und Gasverbrauch monatlich, viertel- oder halbjährlich (unterjährige Abrechnung) abzurechnen. Grundlage dafür ist eine gesonderte Vereinbarung über die unterjährige Abrechnung des Strom- bzw. Gasverbrauchs. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in der Vereinbarung zur unterjährigen Abrechnung. Bitte laden Sie diese herunter und füllen sie aus, wenn Sie sich für eine unterjährige Abrechnung entscheiden. Bitte beachten Sie, dass bei einer unterjährigen Abrechnung zusätzliche Kosten entstehen können.

 

Warum gibt es Abrechnungen mit zeitlicher Aufteilung?

In der Regel umfasst eine Abrechnung einen Zeitraum von rund zwölf Monaten. Ergeben sich in dieser Zeit jedoch zum Beispiel Preisänderungen oder Änderungen der Umsatzsteuersätze, ist eine entsprechende Aufteilung der Verbrauchsmengen erforderlich - bis zum Änderungstermin (nach altem Stand) und für die Zeit danach (nach neuem Stand).

Wie erfolgt die Abrechnung bei einer Kündigung vor Ablauf des Abrechnungsjahres?

Sollte aufgrund einer Kündigung eine unterjährige Abrechnung notwendig sein, dann benötigen wir zur Erstellung der Abrechnung einen Zählerstand. Diesen können Sie uns entweder schriftlich oder auch telefonisch mitteilen. Die von Ihnen geleisteten Abschläge werden dann mit der verbrauchten Energie in der Schlussrechnung verrechnet.

Werde ich von Ihnen informiert, falls sich die Preise der Stadtwerke Essen ändern?

Selbstverständlich werden Sie von uns spätestens sechs Wochen vorher schriftlich über Preisänderungen informiert. Zusätzlich werden die Preise auf dieser Website veröffentlicht.

Wie erfolgt bei einer Preisänderung der Stadtwerke Essen die Abgrenzung in der Rechnung?

Dies kann durch Selbstablesung erfolgen oder der Stand wird auf Basis der letzten Verbräuche errechnet. Es wird ein Tagesdurchschnitt zugrunde gelegt. Für die Gasabrechnung werden zusätzlich zu den letzten Verbräuchen die vom Deutschen Wetterdienst übermittelten Temperaturen hinzugezogen.

Was bedeutet SEPA für mich als Stadtwerke-Kunde?

Sie erhalten von uns ein Anschreiben, in welchem wir Ihnen unsere Mandatsreferenznummer mitteilen. Diese Nummer soll Ihnen helfen, zukünftige Abbuchungen (=Mandate) von Ihrem Konto einwandfrei den Stadtwerken Essen zuzuordnen.

Muss ich den Stadtwerken Essen meine SEPA-Daten übermitteln?

Nein, das brauchen Sie nicht. Lediglich wenn sich Ihre Bankverbindung ändert (z. B. wenn Sie das Institut wechseln), sollten Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Ich bezahle den Rechnungsbetrag per Überweisung. Wie lauten die SEPA-Daten der Stadtwerke Essen AG?

Gläubiger ID: DE97ZZZ00000074465
IBAN:  DE70360501050000251900
Bank: Sparkasse Essen

Gläubiger ID: DE97ZZZ00000074465
IBAN: DE53360100430005180437
Bank: Postbank Essen

Was sind Abschlagszahlungen?

Abschlagszahlungen sind Teilzahlungen/Anzahlungen auf Energielieferungen. In der jährlichen Endabrechnung werden die geleisteten Abschlagszahlungen mit den Kosten Ihres Gesamtverbrauchs verrechnet. Die Höhe des Abschlages orientiert sich an Ihrem zu erwartenden Energieverbrauch.

Wenn sich der Gas- oder Strompreis ändert, wird dann auch mein monatlicher Abschlag gesenkt?

Die Abschläge passen wir für Sie automatisch bei jeder Preisänderung an. Auf Wunsch können wir Ihren Abschlag auch unabhängig davon ändern - nutzen Sie dazu unser Online-Kundenportal. Alternativ können Sie uns eine E-Mail an kundenservicestadtwerke-essen "«@&.de senden oder uns unter 0201/800-3333 anrufen.

Kann ich meinen Abschlag ändern?

In unserem Kundenportal können Sie Ihren den Abschlag online ändern. Oder Sie senden uns eine E-Mail an infostadtwerke-essen "«@&.de. Sie können uns dies außerdem telefonisch unter 0201/800-3333 mitteilen.

Welche Angaben benötigen die Stadtwerke Essen, wenn ich ausziehe?

Bei einem Wohnungswechsel und der damit verbundenen Vertragskündigung werden alle Zählerstände abgerechnet. Dafür brauchen wir von Ihnen:


  • Ihre Kündigung in Textform,
  • Die Zählernummer,
  • Den Zählerstand am Tag des Auszugs und
  • Ihre neue Anschrift, damit wir Ihnen die Schlussrechnung zusenden können.

Was ist der Arbeitspreis?

Der Arbeitspreis (auch: Verbrauchspreis) bezeichnet den Preis für eine verbrauchte Kilowattstunde Energie. Der Arbeitspreis beinhaltet alle variablen Kosten, die mit dem Verbrauch zusammenhängen (z. B. Beschaffungskosten, Netzentgelte etc.).

Was ist der Grundpreis?

Der Grundpreis ist eine monatliche Pauschale, die unabhängig vom Verbrauch zu entrichten ist. Der Grundpreis enthält alle Fixkosten wie z. B. Messpreise etc.

Was ist ein Vertragskonto?

Jeder Kunde besitzt ein Vertragskonto bei uns. Darin sind die Kunden-Stammdaten, die Angaben zur Lieferstelle sowie alle damit verbundenen Zahlungsvorgänge verzeichnet.

Wo finde ich meinen Strom- und Gaszähler, die Zählernummer und den Zählpunkt?

Die jeweilige Zählernummer finden Sie auf Ihrem Strom- und Ihrem Gaszähler. Wenn sich der Zähler nicht in Ihrer Wohnung befindet, ist er im Treppenhaus oder im Keller angebracht. Fragen Sie notfalls Ihren Vermieter, die Hausverwaltung oder den Hauswart. Ihre Zählernummer finden Sie außerdem auf Ihrer letzten Rechnung. Den Zählpunkt finden Sie entweder auf Ihrer Vertragsbestätigung oder auf Ihrer Abrechnung.

Was ist ein Zählpunkt bzw. eine Zählpunktbezeichnung?

Ein Zählpunkt ist eine Identifikationsnummer für Lieferstellen. Jede Nummer existiert nur einmal im europäischen Energienetz. So kann der Netzbetreiber den Standort einer Lieferstelle exakt identifizieren und die am jeweiligen Zähler gemessenen Daten genau zuordnen. Die Zählernummer ist hingegen nicht an einen bestimmten Ort gebunden.

Wie kann ich Ihnen meinen Zählerstand mitteilen?

Sie haben folgende Möglichkeiten, uns Ihren Zählerstand mitzuteilen:

  • Nutzen Sie unser Online-Kundenportal
  • Senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Zählerstand und Ihrer Kundennummer an info@stadtwerke-essen.de
  • Wenden Sie sich unter 0201/800-3333 an unser Kundenzentrum und teilen Sie Ihren Zählerstand telefonisch mit

 

Was passiert, wenn ich Ihnen meinen Zählerstand zu früh oder zu spät mitteile?

Wenn Sie uns Ihren Zählerstand zu früh oder zu spät mitteilen, macht das überhaupt nichts! Wir rechnen dann Ihren Zählerstand zum relevanten Zeitpunkt aus.

Wofür benötigen Sie meinen Zählerstand?

Einmal im Jahr erstellen wir Ihnen Ihre Jahresrechnung. Um dabei ganz genau zu sein, benötigen wir Ihren Zählerstand.

Was ist, wenn ich technische Fragen oder Probleme in Bezug auf meinen Zähler oder die Leitungen habe?

Für technische Fragen ist der örtliche Netzbetreiber Ihr Ansprechpartner. Der Essener Erdgasnetzbetreiber sind die Stadtwerke Essen. Sie erreichen uns unter 0201/800-0 oder infostadtwerke-essen "«@&.de. Das Stromnetz in Essen wird von der Westnetz GmbH betrieben. 

Im Falle eines Stromausfalls wenden Sie sich bitte ebenfalls an den zuständigen örtlichen Netzbetrieb.

Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Energieanbieter?

Der Netzbetreiber ist für den ordnungsgemäßen Betrieb des Strom- oder Gasnetzes sowie des jeweiligen Zählers zuständig. Der Strom- oder Gasanbieter hingegen ist für die Lieferung der Energie verantwortlich.

Was ist eine Lieferstelle?

Eine Lieferstelle ist der Ort, an dem die Energielieferung erbracht wird.

Was ist eine Mess-Dienstleistung?

Eine Mess-Dienstleistung beinhaltet: die Ermittlung des Energieverbrauchs sowie die Erfassung, Verwaltung und Bereitstellung der Zählerdaten. Die Kosten dafür werden vom Netzbetreiber bzw. Messdienstleister in Rechnung gestellt und vom Energieversorger an den Kunden weitergegeben.

Was ist der Messstellenbetrieb?

Messstellenbetrieb bezeichnet den Ein- und Ausbau sowie den Betrieb und die Wartung von Zählern. Die Kosten dafür werden vom Netzbetreiber bzw. Messstellenbetreiber in Rechnung gestellt.

Was ist eine Netzbetreibernummer?

Die Netzbetreibernummer dient der eindeutigen Identifikation jedes örtlichen Verteilnetzbetreibers, an dessen Netz die Lieferstelle angeschlossen ist.

Was sind Netznutzungsentgelte?

Netznutzungsentgelte erhebt der Energienetzbetreiber für den Transport und die Verteilung der Energie sowie für die damit verbundenen Dienstleistungen. In Essen sind der Netzbetreiber für Erdgas die Stadtwerke Essen, für Strom die Westnetz GmbH.

Was sind Konzessionsabgaben?

Konzessionsabgaben sind Entgelte, die an die Kommune gezahlt werden, sobald für Versorgungsleitungen öffentliche Verkehrswege genutzt werden. Die jeweilige Konzessionsabgabe wird seitens des Netzbetreibers weiterverrechnet und vom Lieferanten in Rechnung gestellt.